Einmal im Monat „Scheinwerfer-Sonntag“ Viele Themen in der Pfarrversammlung in Schallfeld angesprochen(lr) „In Schallfeld gibt es im Pfarrgemeinderat und in der Kirchenverwaltung keine Machtspielchen. Hier sind alle aus Überzeugung und mit vollem Engagement dabei“. Mit diesen Worten eröffnete Pfarrer Stefan Mai die Pfarreiversammlung im Pfarrheim. Mai dankte allen, die zum Pfarreileben beigetragen haben. Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Gaby Hofmann gab einen Rückblick auf die gut angenommenen Veranstaltungen der Pfarrei. Im Hinblick auf die Pfarrgemeinderatswahl am 7. März 2010 hofft der erst vor zwei Jahren gewählte Pfarrgemeinderat auf genügend Kandidaten. Kirchenpfleger Lothar Riedel erläuterte die finanzielle Situation der Pfarrei anhand großformatiger Tabellen. Anschließend folgte ein Bilderrückblick auf die kirchlichen Ereignisse in Schallfeld. Auch die Renovierungsarbeiten und geplanten Baumaßnahmen, wie der Ewig-Licht-Leuchter, ein neuer Taufsteindeckel, die farbliche Fassung und Verankerung des Taufsteins sowie die geplante Sanierung des Emporenaufgangs, wurden anhand von Großbildern erklärt. Pfarrer Mai informierte, dass es an Dreikönig in Schallfeld und Brünnau zwei Ministrantengruppen geben werde. Eine Zusammenlegung der Dettelbachwallfahrt mit Gerolzhofen, Lülsfeld und Brünnstadt lehnte die Mehrheit ab, damit auch künftig jeder Ort seine eigene Wallfahrtstradition fortsetzen kann. Ein weiteres Anliegen der Kirchenbesucher ist, dass während der Winterzeit die Abendgottesdienste bereits um 18 Uhr statt 19 Uhr beginnen. Wallfahrtsleiter Walter Lösch informierte, dass im Sommer eine Fahrradwallfahrt geplant sei, und kündigte für das kommende Jahr auch wieder ein Adventskonzert in der Kirche an. Auch zukünftig sei nicht beabsichtigt, die Kommunionkinder in einheitlicher Kleidung zur Erstkommunion gehen zu lassen. Aufgrund der knappen Beträge bei Klingelbeutelsammlungen wurde vorgeschlagen, alle vier Wochen einen „Scheinwerfer-Sonntag“ einzuführen. Nach Ansicht von Pfarrer Mai lasse allgemein die Spendenfreude nach, so dass vieles über Sponsoring finanziert werden müsse, wie zum Beispiel die vier neuen Fahnen. Über die Bequemlichkeit zahlreicher Kommunionempfänger beklagten sich mehrere Personen. Nur Gehbehinderte sollten die Kommunion in der Kirche zugetragen bekommen, alle anderen aber die Kommunion im Altarraum empfangen. Die vorbildlich arbeitenden Blumenschmückerinnen forderten vom Kirchenpfleger einen Kostenvorschuss. Dieser sagte ihn zu. Erneut war die Stufe am Haupteingang ein Gesprächsthema. Die nachträglich installierte Stufenbeleuchtung reiche nicht aus. Laut Kirchenpfleger wird zusätzlich ein fluoreszierendes Band angebracht. Weiter teilte Riedel mit, dass der seit einigen Jahren nicht mehr in der Kirche befindliche Kronleuchter wieder in Schallfeld deponiert sei. Quelle: Mainpost
|